Anwendungshinweise

Hinweise zur Anwendung von Wildrepell

Wildschweine aus dem Garten vertreiben
Wildschweine aus dem Garten vertreiben bzw. vergrämen mit Wildrepell

Die Anwendung von Wildrepell ist einfach und sicher. Es handelt sich nicht um  Gift! Menschen und Tiere sind nicht gefährdet. Sie brauchen sich also nicht um Ihren Hund, Nachbars Katze oder andere Tiere zu sorgen.

Durch diese Anwendungshinweise wollen wir Ihnen Tipps und Empfehlungen geben, wie Sie einen optimalen Schutz Ihres Grundstückes vor Wühlschäden durch Wildschweine ereichen können.

Wie erfolgt die Ausbringung von Wildrepell?

Streuen Sie die Pellets einfach wie einen Dünger aus. Empfehlenswert ist, die komplette Fläche, die vor Wildschweinen geschützt werden soll, zu bestreuen.
Besonders wertvolle bzw. schutzbedürftige Flächen (Gemüsebeete, Vorgärten, Zierrasen) sollten immer komplett mit Wildrepell bestreut werden.
Bei großen, einheitlichen Flächen (z.B. großen Rasenflächen, Fußballfeld, Golfplatz) ist oft eine streifenweise Ausbringung der Pellets ausreichend. Streuen Sie dazu die Pellets auf einem 5-10 Meter breiten Randstreifen aus, den die Wildschweine zuerst, also vor der zu schützenden Fläche, erreichen. Je bereiter der Streifen, desto sicherer ist die Schutzwirkung.

Welche Anwendungsmengen werden empfohlen?

Legen Sie 10-12 „Anti-Wildschwein-Pellets“ pro m² aus. Eine dichtere Belegung (12-20 Pellets je m²) ist bei „Wechseln“ sinnvoll. Als „Wechsel“ bezeichnet der Jäger die „Pfade“ bzw. „Schleichwege“, über die sich das Wild annähert. So besteht die Möglichkeit, die Wildschweine schon auf dem Weg zum zu schützenden Grundstück zu vergrämen. Dadurch kann bereits ein Schutz der Gesamtfläche erzielt werden. Jedoch erfordert das Erkennen solcher Wechsel etwas Erfahrung und den geübten Blick des Weidmanns bzw. die Möglichkeit, die Tiere zu beobachten.

Ebenso nützlich ist es, die anderen Einfallsbereiche, wie z.B. an Waldränder angrenzende Gärten oder Parkbereiche und die Gartenflächen mit den besonders „schmackhaften“ Zwiebeln der Frühblüher mit Wildrepell in höherer Dosierung (12-20 Pellets/m²) zu belegen.

Nach durchschnittlichen Erfahrungswerten können Sie mit den Pellets einer Packung (1 Liter Wildrepell) eine Fläche von ca. 200-250 m² bestreuen. Die genaue Anwendungsmenge hängt jedoch immer von den Gegebenheiten vor Ort ab.

Mit welcher Wirkungsdauer ist zu rechnen?

Wildrepell sollte nach spätestens 6 Wochen nachgelegt werden. Wird die zu schützende Fläche von mehreren Rotten oder einer Rotte und zusätzlichen Einzeltieren (junge Keiler) heimgesucht, sollte wöchentlich kontrolliert werden, ob noch ausreichend Vergrämungs-Pellets ausliegen.

Tipps und Erfahrungen

Sollte Wildrepell leicht mit Erde oder Schnee bedeckt sein, wird die Wirksamkeit nur unwesentlich beeinträchtigt. Die Wildschweine finden die Pellets trotzdem. Jedoch ist die Kontrolle erschwert, ob noch ausreichend Pellets ausliegen. Sind die Pellets durch Feuchtigkeit (Regen) aufgeweicht, wird die Wirksamkeit ebenfalls kaum beeinträchtigt.

Bitte beachten sie auch die Webseite häufige Fragen.

Nach der Aufnahme von Wildrepell verhalten sich die Wildschweine auffällig „verhaltensgestört“. In diesem Moment kann es zu aggressivem, unkontrolliertem und schwer vorhersehbarem Verhalten der Wildschweine kommen. Dieses Verhalten wird verstärkt, wenn sich die Tiere bedrängt oder eingesperrt fühlen. Verwenden Sie Wildrepell deshalb niemals im Zoo zur Fütterung von Wildschweinen!

 

Ihre Erfahrungen beim Vertreiben von Wildschweinen

Mit den Anwendungshinweisen zu Einsatz von Wildrepell wollen wir Ihnen helfen, einen optimale Schutzwirkung zu erzielen.

Wir wissen jedoch: Jede Situation „vor Ort“ ist ein wenig anders. Bitte helfen Sie anderen Betroffenen, indem Sie Ihre Erfahrungen mitteilen! Am sichersten erreichen Sie uns per Email an info[at]Wildrepell.de.

Helfen Sie anderen Betroffenen und teilen Sie positive wie negative Erfahrungen bei der Abwehr von Wildschweinen mit – hier klicken:
Erfahrungen beim Vertreiben von Wildschweinen aus Gärten und Parkanlagen

 

Hinweise für Landwirte

Legen Sie Wildrepell in den zu schützenden Feld-Bestand. Lassen Sie keinen „Sicherheitsabstand“ als Rand davor. Die Tiere sehen den mit Wildrepell belegten Feld-Bestand als ungenießbar an und übertragen diese Erfahrung dann auf die gesamte Ackerfläche. Deshalb reicht auch hier meist ein entsprechend breit angelegter „Schutzstreifen“ aus.

Die Wildschweine müssen, durch frühzeitige Anwendung von Wildrepell oder auch durch andere geeignete Maßnahmen, komplett aus dem zu schützenden Bestand vertrieben werden. Für im Feldbestand verbleibende Tiere ist der Vergrämungseffekt nicht gegeben. Besonders negativ ist es, wenn die Wildschweine nach der Aufnahme von Wildrepell in das Feld und nicht aus dem Feld flüchten. Weitere Wühlschäden sind die Folge.